Am 2.8.2026 greifen die Transparenzpflichten nach Artikel 50. Die Hochrisiko-Pflichten wurden auf Dezember 2027 verschoben. Wir helfen Ihnen herauszufinden, was davon Sie betrifft — und was jetzt zu tun ist.
Die EU hat 2024 die weltweit erste umfassende Verordnung zur Künstlichen Intelligenz erlassen. Sie tritt in Phasen in Kraft — die nächste greift am 2. August 2026 mit den Transparenzpflichten nach Artikel 50.
Der AI Act folgt einem risikobasierten Ansatz: KI-Systeme werden in 4 Klassen eingeteilt — von „verboten" bis „minimal". Je höher das Risiko, desto strenger die Pflichten. Strafen reichen bis €35 Mio. oder 7% des weltweiten Umsatzes.
Diese Seite ist der schnelle Einstieg mit direktem Check. Für die ausführliche Erklärung mit Praxisbeispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitung: EU AI Act 2026 — Komplettleitfaden im Blog →
Verbotene KI-Praktiken (Art. 5) und die Bestimmung zur KI-Kompetenz (Art. 4) — seit 27.7.2026 in abgeschwächter Fassung.
General-Purpose-AI-Regeln, nationale Aufsichtsbehörden, Strafen-Mechanismen aktiv.
Chat-Systeme müssen sich als KI zu erkennen geben, Deepfakes und KI-Inhalte müssen gekennzeichnet werden. Unverändert trotz Digital Omnibus.
Risikomanagement, Doku, menschliche Aufsicht, EU-Datenbank. Ursprünglich 2.8.2026, mit der Änderungsverordnung 2026/1744 verschoben.
Stand 30.7.2026: Der „Digital Omnibus on AI" ist beschlossen. Die Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 wurde am 24.7.2026 im Amtsblatt veröffentlicht und ist seit 27.7.2026 in Kraft. Sie verschiebt die Hochrisiko-Pflichten nach Annex III auf 2.12.2027 und die in Produkte eingebettete Hochrisiko-KI nach Annex I auf 2.8.2028. Sie schwächt außerdem Artikel 4 ab: Statt ein ausreichendes Kompetenzniveau sicherzustellen, sind nun Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz zu ergreifen.
Nicht verschoben wurde Artikel 50. Die Transparenzpflichten gelten ab 2.8.2026. Lediglich für die maschinenlesbare Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 2 gilt bei Systemen, die vor dem 2.8.2026 auf dem Markt waren, eine Frist bis 2.12.2026 — und diese Pflicht trifft die Anbieter der Werkzeuge, nicht deren Anwender.
Diese KI-Anwendungen sind seit 2.2.2025 EU-weit komplett verboten. Strafe bei Verstoß: bis €35 Mio. oder 7% Umsatz.
Erlaubt, aber mit strengen Pflichten: Risikomanagement, Doku, menschliche Aufsicht, EU-Datenbank-Eintrag. Ab 2.12.2027 (Annex III) bzw. 2.8.2028 für KI in regulierten Produkten (Annex I).
Erlaubt, aber Transparenzpflicht: Menschen müssen erkennen können, dass KI im Spiel ist. Ab 2.8.2026 — der Termin, der als Einziger nicht verschoben wurde.
Keine spezifischen AI-Act-Pflichten — aber AI Literacy (Art. 4) gilt trotzdem für ALLE, die KI einsetzen.
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Dieser Check nutzt Künstliche Intelligenz zur Einschätzung Ihrer KI-Systeme nach Verordnung (EU) 2024/1689. Ihre Antworten werden nicht gespeichert — die Auswertung erfolgt lokal in Ihrem Browser. Das Ergebnis ist eine vorläufige, nicht verbindliche Risikovorbewertung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Wir bieten technisch-prozessuale Compliance-Beratung — von der ersten Einschätzung bis zur kompletten Umsetzung.
Artikel 4 des EU AI Act verlangt seit dem 2.2.2025 von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals zu ergreifen.
Mit der Änderungsverordnung (EU) 2026/1744 wurde die Bestimmung zum 27.7.2026 abgeschwächt: Ein bestimmtes Kompetenzniveau muss nicht mehr garantiert werden. Die Aufgabe bleibt — der Druck ist geringer geworden. Sie gilt unabhängig von der Risikoklasse; auch wer „nur" ChatGPT nutzt, fällt darunter. Wir schulen Ihre Teams — Awareness, Praxis, Compliance — und dokumentieren die Maßnahme nachvollziehbar für Ihre Unterlagen.
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Was ist KI? Wie funktionieren Sprachmodelle, Bildgeneratoren, Agenten? Was sind die echten Möglichkeiten — und Grenzen?
Risikoklassen, Pflichten, Strafen. Was ist verboten, was hochrisiko, was nur transparenzpflichtig?
Konkret: Was darf ich mit ChatGPT, Copilot, Bildgeneratoren tun? Welche Daten dürfen rein, welche nicht? Wie dokumentiere ich richtig?
Schnittstelle Datenschutz: Wo greifen DSGVO und AI Act ineinander? Was muss in der Verarbeitungsverzeichnis-Eintragung stehen?
Chatbots, Deepfakes, KI-generierte Bilder — was muss markiert werden, wie erfüllt man Art. 50 in der Praxis?
Wie sieht ein konformes KI-Inventar aus? Welche Doku braucht es bei einer Behörden-Anfrage? Best-Practice-Templates.
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Offizielle Quellen: EU-Kommission · digital-strategy.ec.europa.eu · Österreichische KI-Servicestelle bei der RTR · rtr.at/ki-servicestelle